Das Eröffnungskonzert „50 Jahre Palais e.V.“ mit dem Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz




Es war einer dieser Abende, an denen Musik mehr ist als nur Klang – sie wird Sprache, Begegnung, Versprechen. In der vollbesetzten Kirche von Mehring, wo kein Platz unbesetzt blieb und selbst die Empore atmete, verschmolz festliche Stimmung mit gespürter Solidarität. Zum 50. Geburtstag von Palais e.V. erklang Musik als Ausdruck gelebter Gemeinschaft. Und welch ein Auftakt das war: ein Konzert, das das Jubiläumsjahr mit einem leuchtenden Fortissimo eröffnete.
Emotion, Präzision und ein feines Gespür für Klangfarben zeichneten das Konzert des Landespolizeiorchesters Rheinland‑Pfalz am 25. Januar aus. Dirigent Florian Weber formte ein Programm, das zwischen leisen, lyrischen Tönen und leuchtenden sinfonischen Bögen balancierte. Solistin Kerstin Bauer verlieh „Gabriella’s Song“ berührende Intensität; Humperdincks „Abendsegen“ begeisterte durch stille Schönheit. Spätestens bei „Out of Africa“ und Leonard Bernstein wurde klar, wie eng Kunst und Gefühl verwoben sind. Kulturdezernent Markus Nöhl fasste es treffend als „starkes Zeichen des Zusammenhalts“ zusammen.
Denn Musik braucht keine Übersetzung. Sie erzählt vom Vertrauen, das Palais e.V. in fünf Jahrzehnten wachsen ließ: von Menschen, die tragen, helfen, gestalten. In Mehring wurde spürbar, was dieses Jubiläum bedeutet – nicht Rückblick, sondern Resonanz.
Wir danken allen, die diesen Abend möglich gemacht, getragen und geteilt haben. Dieses Jubiläum gehört Ihnen allen. Und während der letzte Ton noch in den Gewölben nachklang, blieb ein Gefühl, das bleibt: Der erste große Akkord eines Jubiläumsjahres, das nicht leise begonnen hat – sondern im schönsten Sinne im Fortissimo.